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There Will Be Blood

Ziemlich übermüdet habe ich einen ruhigen Abend zu Hause verbracht. Nun wollte ich mir gemütlich einen Film ansehen und die Wahl fiel auf “There Will Be Blood” - vom Spannungslevel her vielleicht nicht die klügste Wahl, aber das wußte ich ja vorher nicht…

Wie ich jetzt gerade erst in den Nachforschungen festgestellt habe war der Film für acht Oscars nominiert. Zwei dieser acht Nomierungen wurden im Endeffekt verteilt. Die erfolgreichen Kategorien sind “Bester Hauptdarsteller” und “Beste Kamera”. Beides auch völlig zurecht!

Was ich überhaupt nicht nachvollziehen kann ist die Nominierung “Bester Tonschnitt”, da ich als Laie behaupte, dass hierfür der Soundtrack ein entscheidendes Merkmal darstellt. Und ich muss es leider so sagen: Ich habe noch nie einen so miesen Soundtrack zu hören bekommen in einem Film, der eigentlich eine solche Klasse besitzt. Insgesamt ist Soundtrack schon ziemlich übertrieben - mehr als ein Geschrammel auf für mich undefinierbaren Instrumenten war das nicht. Nervig und einfach sehr unglücklich gewählt.

Wenn ich jetzt noch die gelegentlichen Längen, speziell am Ende, erwähne bin ich mit negativen Aspekten durch und kann mich der positiven Kritik zuwenden.

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Mr. Brooks

EIgentlich wollte ich den Film schon vor ein paar Tagen gesehen haben. Ein Komilitone hatte ihn mir empfohlen und ich muss offen gestehen: Bis jetzt hatte ich noch nie etwas von “Mr. Brooks” gehört.

Gestern Abend/Nacht war es dann so weit und ich begann den 120-minüten Film zu schauen.

Ganz knapp zusammengefasst geht es in dem Film darum, dass Mr. Brooks unter einer gespaltene Persönlichkeit leidet und neben seinem erfolgreichen Leben als Unternehmer der Sucht des Mordens unterliegt. Sein fiktiver Freund Marshall, gespielt von William Hurt, überredet ihn nach einer längeren Ruhephase wieder einen Mord zu begehen, was sich im Verlauf des Filmes zu einem immer komplexeren Problem entwickelt…

Auch wenn ich kein riesen Fan von Kevin Costner bin spielte er meiner Ansicht nach die Rolle des gestörten, aber eigentlich immer freundlichen Mr. Brooks sehr gut. Insgesamt erscheint die Rollenbesetzung wirklichg gelungen. So spielt Demi Moore die sehr wohlhabende Polizistin Tracy Atwood, die lediglich vom Ehrgeiz nach persönlichem Erfolg angetrieben wird und die somit ihren Beruf weniger als reine Tätigkeit zum Geldverdienen ansieht.

Mich hat der Film ein klein wenig an “A History Of Violence” erinnert. Die Story ist zwar eigentlich eine völlig andere, aber sowohl Kevin Costner als auch Viggo Mortensen spielen die Rolle des vermeintlich völlig harmlosen Familienvaters recht ähnlich. Dies spiegelt sich u.a. in der übertriebenen Freundlichkeit im Alltag wieder.

Wer also den Film, trotz des Kinostarts von vor einem Jahr, noch nicht gesehen hat sollte dies unbedingt nachholen!

Max Payne - Der Film

Nach grandiosen Spiel-zu-Film-Umsetzungen wie Tomb Raider oder Hitman folgt nun ein weiterer Titel dieses Genres: Max Payne!

Der Trailer wirkte ein wenig “komisch”, denn diese Flattermänner gab es nicht in den Spielen. Zumindest nicht in den beiden Titeln, die mir vorlagen und durchgespielt wurden. Aber die Befürchtung war unbegründet - Max Payne bleibt grob bei der Story der Spiele und bewegt sich nicht im Abgrund irgendwelcher wirrer Dämonenphantasien.

Man muss sich allerdings fragen wieiviel von “Max Payne” bleibt, wenn die elementaren Gestaltungsmerkmale der Spiele, die da Bullet Time und Painkiller wären, vernachlässigt werden. In meinen Augen eine eher unglückliche Entscheidung bei der Produktion des Filmes…

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