Max Payne - Der Film

Nach grandiosen Spiel-zu-Film-Umsetzungen wie Tomb Raider oder Hitman folgt nun ein weiterer Titel dieses Genres: Max Payne!

Der Trailer wirkte ein wenig “komisch”, denn diese Flattermänner gab es nicht in den Spielen. Zumindest nicht in den beiden Titeln, die mir vorlagen und durchgespielt wurden. Aber die Befürchtung war unbegründet - Max Payne bleibt grob bei der Story der Spiele und bewegt sich nicht im Abgrund irgendwelcher wirrer Dämonenphantasien.

Man muss sich allerdings fragen wieiviel von “Max Payne” bleibt, wenn die elementaren Gestaltungsmerkmale der Spiele, die da Bullet Time und Painkiller wären, vernachlässigt werden. In meinen Augen eine eher unglückliche Entscheidung bei der Produktion des Filmes…

Die Gestaltung der Schauplätze erinnerte dafür sehr an das Spiel. Viel Schnee, gute Perspektiven und die Stimmung, die insgesamt erzeugt wird passt einfach. Sehr gelungen also. Was aber in dem Zusammenhang wieder stört: Die Geschichte im Spiel wurde immer von einem  Erzähler erläutert. Ungefähr so wie bei Sin City. Das fehlt und stört in Teilen schon sehr.

Man kann den Film durchaus empfehlen. Zurücklehnen, ein wenig sinnlose Ballerei genießen, nette Szenerien betrachten und keinen übermäßigen Bezug zu den Spielen verlangen.

Dann ist der Film durchaus ein solider Action-Titel. Hätte man mehr Bullet Time verwendet und die Erzählweise ein wenig angepasst wäre es wohl ein richtiger “Max Payne”-Film geworden. Aber so blieb einiges auf der Strecke.

2 comments.

  1. Klingt gut, viel mehr hatte ich auch gar nicht von dem Film erwartet. Aber jedes Mal, wenn ich den Trailer sehe, bekomm ich Lust nochmal die Games durchzuspielen. ;)

  2. [...] und keinen übermäßigen Bezug zu den Spielen verlangen.” lautete das Fazit drüben bei Henning und deckte sich damit weitestgehend mit meinen Erwartungen an den Film. Letzten Freitag hatte ich [...]

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